Zweitbester Monat der Geschichte mit 323,6 Millionen Visits

Trotz und auch wegen Corona-Krise: ID bleibt auf Topniveau

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ID Plattform erreicht 323,6 Millionen Visits im April.

Die Corona-Pandemie hat nach Wochen etwas von ihrem Schrecken verloren. Das unterstreichen auch die Zahlen der Ippen Digital Plattform aus dem April. Im Vergleich zum Rekordmonat März pendelten sich die Visits auf den Portalen von Deutschlands reichweitenstärkstem regionalen Online-Verbund wieder in normaleren Sphären ein. 323,6 Millionen Visits bedeuten aber dennoch einen herausragenden Wert - den zweitbesten der Geschichte des Portal-Zusammenschlusses. Dabei wird die Arbeit der Redakteure aufgrund der Corona-Krise durchaus erschwert: Statt im Großraumbüro schreiben sie aktuell überwiegend im Home Office an ihren Berichten.

München. Deutschland befindet sich nach wie vor im Ausnahmezustand. Was auch für die Medien im Land gilt. Doch das Leben in Corona-Zeiten wird offenbar zugleich zur neuen Normalität. Entsprechend lässt das Nachrichtenbedürfnis, das die Portale im März zu Höhenflügen getragen hat, merklich nach. Diese Entwicklung dürfte auch eine Folge der erfreulichen Lockerungen der Ausgangs- oder Kontaktbeschränkungen sein. So dürfen die Bürger wieder vermehrt raus, immer mehr Betriebe nehmen ihre Arbeit wieder auf und auch die Freizeitgestaltungsmöglichkeiten werden umfangreicher.

Aus all diesen Gründen nehmen der Wissensdurst über die Corona-Pandemie und die Diskussionen über das Virus ab. Was dazu führt, dass sich die Reichweite der Ippen Digital-Plattform (ID) im April nach einem Rekordmonat entsprechend anpasste. Mit 323,6 Millionen Visits verzeichnete Deutschlands größter Online Nachrichten-Verbund den zweitbesten Wert seiner mehr als zehnjährigen Geschichte. Damit wurden die Seiten der Partner-Portale mehr als doppelt so oft aufgerufen wie die jedes anderen Zusammenschlusses von News-Seiten in der Bundesrepublik.

Extratipp ist dritterfolgreichstes ID-Portal

An der ID-internen Spitze thront nach wie vor merkur.de, diesmal mit 126,9 Millionen Visits. Mit deutlichem Abstand folgt tz.de. Das Online-Portal der Münchner Boulevardzeitung profitierte kaum von der Nachrichtenflut in Sachen Corona und kam auf 36,3 Millionen Visits. Einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum März erreichte Extratipp mit knapp 25 Millionen Seitenbesuchen. Das unterstreicht: Die Themen des in München ansässigen Teams sind in der Zielgruppe gefragt - trotz Corona.

Es folgen WA aus Hamm (19,3 Millionen) und die oberbayerische OVB-Gruppe mit Portalen wie Rosenheim24.de (19,1 Millionen). Achtstellige Werte errangen auch FR, das Portal der Frankfurter Rundschau, mit 18 Millionen Visits und HNA aus Hessen mit 14,9 Millionen. Leicht verbessert beendete Offenbach Post (7,5 Millionen) den April. Für die Kreiszeitung Syke standen letztlich knapp sechs Millionen Seitenbesuche zu Buche, bei der Frankfurter Neuen Presse waren es 5,8 Millionen.

Insgesamt stabilisierte sich das Netzwerk damit auf einem enorm hohen Niveau. Als Krösus sammelte BILD Online fast 548,5 Millionen Visits ein, Spiegel Online (knapp 323,5 Millionen) behauptete sich knapp vor FOCUS Online (320,7 Millionen). Erfreulich für das deutschlandweit operierende Nachrichten-Bündnis: Das Wachstum hält trotz Corona-Krise an, weitere Portale wurden in die ID-Familie aufgenommen.

Redakteure arbeiten aus dem Home Office 

Was Neulinge wie Alteingesessene eint: Wegen des grassierenden Virus gehen sie durch schwierige Zeiten. Denn für einen Großteil der Mitarbeiter ist seit Wochen das Home Office Büro die neue Ein-Mann- oder -Frau-Redaktion. Eine immense Umstellung, wurden Themen doch zuvor in Großraumbüros besprochen und geschrieben. Das erleichtert die Arbeit ungemein, weil unter diesen Umständen auch neue Entwicklungen schnell kommuniziert werden können. 

In der Corona-Krise finden die Absprachen nun per Chat oder am Telefon statt. Eine neue Erfahrung, die sich erst einspielen musste. Und natürlich gilt besonders im Journalismus: Nichts ersetzt das persönliche Gespräch.

Klare Aufteilung bei den Corona-Themen in der Redaktion

Die Arbeit aus dem temporären Büro in den eigenen vier Wänden hat sich dennoch rasch eingependelt - was gerade in der Berichterstattung über das seit Wochen vorherrschende Thema unerlässlich ist: Tagsüber sind mindestens vier Kollegen aus dem ZR Süd-Team vorrangig oder zumeist sogar ausschließlich mit Corona-Themen beschäftigt, in der Spätschicht nochmal zwei bis drei. Dabei gibt es eine klare Aufteilung zwischen politischen oder wirtschaftlichen Themen, solchen aus dem allgemeinen Weltgeschehen und auch den aus dem lokalen Einzugsgebiet in Oberbayern. 

Diese Fokussierung ist unerlässlich, um das umfangreiche Paket mit News-Tickern, Hintergrundinformationen und aktuellen Meldungen schnüren zu können. Denn in keinem anderen Bereich überschlagen sich die Ereignisse derart, werden Meldungen so rasch von der Aktualität überholt. Dafür sind die Redakteure und freien Mitarbeiter wie gewohnt im Schichtbetrieb zwischen 5 Uhr und 23 Uhr - in Ausnahmefällen sogar bis Mitternacht - im Einsatz. 

Ebenso werden natürlich auch andere Ressorts mehr als nur tangiert von der Pandemie. Die Auswirkungen auf den Profisport beschäftigt die täglich zwei bis drei im Einsatz befindlichen ZR-Sportjournalisten. Und auch im Stars-Team wird in erster Linie darüber berichtet, wie die Promis - oder die, die sich dafür halten - mit der Krise umgehen. 

Bei der Themenauswahl kommen auch Tools wie Linkpulse zum Einsatz, die in Echtzeit anzeigen, wie viele User einen Artikel anklicken. Entsprechend hilft der Blick auf diese Hitliste bei der Entscheidung, ob eine Recherche vertieft werden sollte oder es sich doch eher um vergebene Liebesmühe handeln würde.

ID-Flaggschiff merkur.de deckt 17 Regionen in Oberbayern ab

Explizit für das Flaggschiff merkur.de ist ebenfalls in wechselnden Schichten das Lokal-Team zuständig, um alle Geschehnisse im Verbreitungsgebiet der Münchner Tageszeitung abzubilden. Hierzu zählen neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München auch Bad Tölz, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Garmisch-Partenkirchen, Geretsried-Wolfratshausen, Holzkirchen, Miesbach, Schongau, Starnberg, Tegernsee, Weilheim und das Würmtal.

Jede(r) der sechs Redakteur(inn)e(n) hat seine Kerngebiete, ist aufgrund des Schichtbetriebs jedoch auch für alle übrigen abzubildenden Regionen mit verantwortlich. Auch die flächendeckende Berichterstattung über diese 17 oberbayerischen Städte, Orte und Landkreise trägt zur jüngsten Erfolgsgeschichte von merkur.de bei. Seit einem Jahr sammelt das Portal mit zwei Ausnahmen jeden Monat mehr als 70 Millionen Visits, im aktuellen Jahr lag der niedrigste Wert bei 89,6 Millionen.

Bei Extratipp geht es um weit mehr als Corona - mit Erfolg

Ebenfalls in München - und in normalen Zeiten in derselben Etage des Pressehauses wie merkur.de und tz.de - sitzt das Team von Extratipp. Gerade mal eine Handvoll Redakteure befüllt das Portal täglich mit bunten Themen, die Schwerpunkte liegen auf TV, Stars und Musik. Natürlich kommt auch Extratipp nicht am Coronavirus vorbei, aber hier ist die Pandemie eingebettet in die gewohnte Berichterstattung. 

Und das wird von den Usern honoriert: Im April gelang mit knapp 25 Millionen Visits der drittbeste Wert innerhalb der ID-Gruppe. Zugleich war es der zweitstärkste Monat nach Februar (damals 27,9 Millionen). Seit Dezember 2019 hält sich Extratipp mit großer Streuung konstant über 15 Millionen Visits monatlich. Aber auch schon im Juni 2019 gelang mit 18,7 Millionen ein fabelhafter Wert. 

id