Im April fast 180 Millionen Visits gesammelt

Ippen Digital Plattform stabilisiert sich auf hohem Niveau

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ID Plattform verzeichnet im April 179,2 Millionen Visits.

Die Ippen Digital Plattform bleibt auch im April mit deutlichem Abstand Deutschlands reichweitenstärkster Verbund von Online-Portalen. Wie auch die Konkurrenz büßt die bundesweit vernetzte Gruppe zwar aufgrund der Osterfeiertage und des Mangels an Events im Vergleich zum März an Visits ein, verzeichnet aber dank seines Flaggschiffs Merkur.de und des hessischen Portals Extratipp erfreuliche Entwicklungen. Gleich mehrere Portale des Netzwerkes machen im Ranking Plätze gut.

München. Knapp 179,2 Millionen Visits sammelten die Portale der Ippen Digital Plattform (ID) im April. Damit zeigt der Trend angesichts von zuvor 186,1 Millionen Visits im Monat zuvor zwar leicht nach unten. Doch mit dieser Entwicklung hatten nahezu alle Nachrichtenportale Deutschlands zu kämpfen. Grund: Vier Osterfeiertage bei herrlichstem Wetter, kaum Events und Europacupspiele mit Beteiligung deutscher Fußballklubs. So büßte die gesamte Branche im April im Vergleich zum März knapp acht Prozent an Visits ein.

Bei Merkur.de beliefen sich die Verluste jedoch nur auf 6,5 Prozent, weshalb das Flaggschiff der ID-Gruppe mit 67,3 Millionen Visits seinen Marktanteil im Inland auf 3,01 Prozent steigerte. Damit festigte der Onlineauftritt des Münchner Merkur seinen neunten Platz unter allen Internet-Nachrichtenangeboten der Bundesrepublik.

Sieben Portale in den Top 50

Das hessische Portal Extratipp ließ sich derweil bei seiner Jagd auf die Top 20 auch von den genannten Schwierigkeiten nicht aus der Spur bringen, steigerte mit einen Zugewinn von 16,5 Prozent seine Visits auf 14,7 Millionen. Eine erfolgreichere Entwicklung verzeichnete im April lediglich das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) mit 21,6 Prozent Steigerung. Diese ist aber einzig dem Umstand geschuldet, dass die Zahlen der Marke Sportbuzzer erstmals mit eingerechnet wurden. Wäre das bereits einen Monat früher geschehen, hätte RND Verluste zu beklagen gehabt und Extratipp könnte sich wie schon im März als Gewinner des Monats bezeichnen. 

Zudem verbesserte sich das hessische Portal im Ranking der Online-Nachrichtenangebote in Deutschland um zwei Plätze auf Rang 21. ID-intern bedeutet das weiterhin die dritte Position hinter Merkur.de und tz.de, das mit 49,8 Millionen Visits abschloss und sich auf Platz 15 einreihte – einen Platz schlechter als im März.

Auch OVB24 erreichte mit 10,5 Millionen Visits erneut eine achtstellige Klickzahl. Damit landete die Gruppe aus Oberbayern auf Position 25 und büßte ebenfalls einen Platz ein. In die entgegengesetzte Richtung ging es für drei andere Portale der ID-Plattform: HNA Online aus Hessen machte mit 9,5 Millionen Visits einen Sprung um einen Rang auf Platz 27, WA Online verbesserte sich dank 8,9 Millionen Visits von 33 auf 30 und die Kreiszeitung aus Syke bei Bremen sprang mit 5,2 Millionen Visits von 50 auf 45. Damit haben es erneut sieben Portale aus dem Verbund geschafft, sich unter den 50 bundesweit meist aufgerufenen Nachrichtenangeboten zu platzieren.

Das Feld der Online-Netzwerke dominiert die ID-Plattform weiterhin. Die bereits erwähnten 179,2 Millionen Visits sind mehr als doppelt so viele wie jeder andere Verbund im selben Zeitraum verzeichnete. Und auch von den Branchenriesen übertrumpft wie im März nur ein Quartett diesen Wert: BILD Online (427,7), Spiegel Online (251,3), der Samsung-News-Service upday (191) und FOCUS Online (184,5).

Intensive Zusammenarbeit unter den Mandanten

Das Erfolgsgeheimnis von Deutschlands erfolgreichstem und mit Abstand am schnellsten wachsendem Digital-Netzwerk ist die intensive Zusammenarbeit unter den Portalen. Statt dass jedes Portal eigenständig versucht, die Vielzahl an Inhalten online abzubilden, gibt es eine klare Arbeitsteilung zwischen den Partnern. So versorgt die ID-Zentralredaktion Süd in München alle Mandanten täglich mit überregionalen News aus den verschiedenen Ressorts. Auf diesem Weg werden zwischen 150 und 200 Meldungen am Tag produziert und stetig aktualisiert. Die Video-Redaktion arbeitet wichtige Themen in Bewegtbildern auf und integriert diese in die diversen Artikel. Zum Angebot zählen zum Beispiel Live-Ticker zu Top-Events, aber auch zu politischen Wahlen und die Berichterstattung zu Streaming- und TV-Ereignissen.

Diese Inhalte werden durch lokale und regionale Nachrichten ergänzt. Die Ippen Digital Plattform ist ausgerichtet auf unterschiedliche Portal-Varianten wie Internetauftritte von Tageszeitungen oder Anzeigenzeitungen, aber auch auf reine Reichweiten-Portale ohne Printausgabe im Hintergrund. Zu Letzteren zählt die bereits erwähnte OVB24-Gruppe mit diversen Redaktionen in verschiedenen oberbayerischen Städten. 

Neue Zielgruppen erreichen und loyalisieren

„Aus vielen Ideen die entscheidenden herauszupicken und diese unbeirrt umzusetzen, hat uns zur Marktführerschaft gebracht“, erklärt Gründer und Geschäftsführer Jan Ippen die Taktik. Dabei leistete ID seit 2007 Pionierarbeit mit dem ersten Zusammenschluss diverser Portale. Neue Portale profitieren vom ersten Tag an und verdienen sofort mit – im Grunde ohne selbst aktiv werden zu müssen. „Durch die große Reichweite haben wir sehr schnell auch viele neue Zielgruppen erreicht und loyalisiert“, erläutert ID-Geschäftsführer Benjamin Marx.

id